Transparente Kostenübersicht für den Führerschein in Deutschland 2026
Die Kosten rund um den Erwerb und die Umschreibung einer Fahrerlaubnis in Deutschland haben sich im Jahr 2026 durch Anpassungen der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) und steigende Fahrschulkosten spürbar verändert. Wir schlüsseln alle anfallenden Posten für Sie transparent auf.
1. Kosten der behördlichen Umschreibung eines ausländischen Führerscheins
Wenn Sie bereits einen ausländischen Führerschein besitzen und diesen nach § 31 FeV (Anlage 11 Staaten) oder durch Ergänzungsprüfungen umschreiben lassen, entfällt die teure Grundausbildung. Typische Kosten:
- Behördliche Antragsgebühr Führerscheinstelle: ca. 42,60 € bis 54,00 € (je nach Bundesland / Stadt)
- Beglaubigte Übersetzung nach ISO-Transliteration: ca. 45,00 € bis 75,00 €
- Biometrisches Passbild: ca. 10,00 € bis 15,00 €
- Amtlicher Sehtest nach DIN 58220: ca. 7,00 € bis 12,00 €
- Erste-Hilfe-Kurs (9 Unterrichtseinheiten): ca. 40,00 € bis 60,00 €
2. Prüfungsgebühren bei TÜV und DEKRA 2026
Muss Ihr Herkunftsland theoretische oder praktische Prüfungen ablegen (Nicht-Anlage 11 Staaten), fallen bundeseinheitliche Prüfungsgebühren an:
- Theoretische Prüfung (alle Klassen): ca. 24,99 € inkl. MwSt.
- Praktische Fahrprüfung Klasse B (Pkw): ca. 129,80 € inkl. MwSt.
- Fahrschul-Vorstellungsgebühr zur Prüfung: ca. 150,00 € bis 250,00 €
3. Was kostet der reguläre Führerschein-Neuerwerb 2026?
Wer in Deutschland die Klasse B von Grund auf neu absolviert, muss im bundesweiten Durchschnitt mit Gesamtkosten zwischen 2.800 € und 3.800 € kalkulieren. Metropolen wie München, Stuttgart, Frankfurt und Hamburg liegen tendenziell am oberen Ende dieser Spanne.

