Der Umzug nach Deutschland bringt für berufstätige Expats eine Reihe administrativer Aufgaben mit sich — der Führerschein gehört zu den wichtigsten.
Schritt 1: Wohnsitz anmelden
Die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt setzt die Uhr für Ihre 6-Monats-Frist in Gang. Erledigen Sie dies so früh wie möglich nach Ihrer Ankunft.
Schritt 2: Status Ihres Führerscheins prüfen
Prüfen Sie, ob Ihr Herkunftsland in Anlage 11 FeV gelistet ist. Das entscheidet, ob eine Prüfung nötig wird oder nicht.
Schritt 3: Übersetzung organisieren
Ist Ihr Führerschein nicht auf Deutsch oder im internationalen Format ausgestellt, benötigen Sie eine beglaubigte Übersetzung durch einen vereidigten Übersetzer oder einen anerkannten Automobilclub.
Schritt 4: Termin bei der Fahrerlaubnisbehörde
- Alle Original-Unterlagen mitbringen
- Biometrisches Passfoto nicht vergessen
- Bei Bedarf: Sehtest-Nachweis
Schritt 5: Auf die Entscheidung warten
Je nach Herkunftsland kann eine Echtheitsprüfung über das Kraftfahrt-Bundesamt notwendig sein, was die Bearbeitungszeit verlängert. Planen Sie diesen Puffer realistisch ein, besonders wenn Sie beruflich auf ein Fahrzeug angewiesen sind.




